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Lärmschutzlücke besorgt Anwohnerinnen und Anwohner in Holderberg

Der geplante sechsspurige Ausbau der A57 zwischen Krefeld-Gartenstadt und dem Kreuz Moers stößt bei vielen Menschen auf Unmut, denn in Holderberg wird es eine 500 Meter lange Lärmschutzlücke geben. Betroffen ist vor allem die Ostseite im Bereich vom Grafschafter Rad- und Wanderweg bis zur Brücke über die Wilhelm-Anlahr-Straße. Die betroffenen Anwohnerinnen und Anwohner fordern eine durchgehende Lärmschutzwand.

Die Lärmschutzlücke ist laut der Autobahn GmbH das Ergebnis der lärmtechnischen Untersuchungen gemäß des Bundes-Emissionsschutzgesetzes und sei damit gerechtfertigt, dass es für weitergehende Lärmschutzmaßnahmen an einer gesetzlichen Grundlage mangelt. Dieses Ergebnis wollen die Menschen vor Ort nicht hinnehmen, denn sie selbst empfinden den Autobahnlärm jetzt schon als sehr belastend.

Ich habe eine kleine Anfrage an die Landesregierung gestellt, um mehr über die Hintergründe dieser Entscheidung zu erfahren. Ich möchte erfahren, wieso auf die Lärmschutzwand in diesem Abschnitt verzichtet wird und auf welche Grundlage sich der Beurteilungspegel im Lärmschutzgutachten stützt. Außerdem erwarte ich eine Antwort darauf, mit welchen Kosten eine lückenlose Lösung verbunden wäre und welche Auswirkung die Verwendung gleichwertiger Materialien anstelle von Splittmastixasphalt auf den Schallpegel hätte.